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04 Mai 2014

Die Biokiste

Vor einer ganzen Weile habe ich das Buch "Friss oder stirb" von  Clemens G. Arvay gelesen und danach für mich entschlossen, dass ich meine Einkaufsgewohnheiten ändern muss. Ich möchte nicht mehr nur die großen Super- und Biomärkte unterstützen, sondern lieber regionale Biobauern. Mir ist es egal, ob meine Mohrrübe nicht dem "Schönheitsideal" entspricht und finde die Vorstellung, dass so viele Lebensmittel aufgrund ihrer Optik weggeworfen werden, unbeschreiblich. Von den Gesundheitsaspekten von Bioprodukten fange ich gar nicht erst an. Diese Wünsche umzusetzen, ist als Stadtbewohnerin ohne Bauernhöfe in der Nähe nicht immer so einfach. Meine Lösung: die Biokiste. Seit etwa einem halben Jahr bekomme ich nun Gemüse und Obst (und nach Wunsch auch andere Produkte) von einem Demeterhof aus der Region geliefert. Alle zwei Wochen wird die Kiste vor meine Haustür gestellt und enthält viele tolle Sachen, die ich teilweise dadurch das erste Mal esse oder verarbeite.
Die erste Zeit überraschte mich die etwas kleinere regionale Singlekiste mit Obst und Gemüse. Seit ich wieder etwas Probleme mit dem Magen habe, wird mir die größere Schonkostkiste ausschließlich mit Gemüse geliefert, die auch zugekaufte Produkte von Biohöfen aus dem Ausland enthält. 
Sich überraschen zu lassen ist immer sehr spannend, aber mittlerweile bearbeite ich auch meinen Warenkorb und suche mir selbst aus, welche Lebensmittel ich gezielt erhalten möchte. Sehr zu empfehlen!

Die letzte Kiste enthielt folgenden Inhalt:


Kartoffel, Bataviasalat, Zucchini, Paprika, Rote Beete, Tomaten und Möhren.